Herbsttermin 2020

28. Oktober 2020: Arbeitskreistreffen am Lisdorfer Berg:

««Die Veranstaltung wurde abgesagt!»»

Rückblick

Herbsttermin 2019

31. Oktober 2019: Arbeitskreistreffen in der Verbundschule Lebach

Neuerungen im Gesundheitsbereich und in Beruflichen Schulen: SCHULEWIRTSCHAFT zu Besuch in der Verbundschule Lebach

Nicht nur das erfolgreich abgeschlossene Modellprojekt „Generalistische Ausbildung“ stößt auf großes Interesse der Netzwerk-Akteure, sondern auch die Auswirkungen des neuen Pflegeberufegesetzes. Dies bringt die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege-Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachmann/-frau auf einen Nenner. Was dies bedeutet erklärt uns Schulleiter Schäfer anhand seiner Präsentation. Ein Mittlerer Bildungsabschluss oder der Hauptschulabschluss + zweijährige Berufsausbildung sind Einstiegsvoraussetzungen für die Ausbildung, für die sich die Schülerinnen und Schüler direkt bei der Einrichtung bewerben können. Ob Gesundheits-, Kinderkranken- oder Altenpflege: Der gewünschte Vertiefungsbereich kann bereits im Vertrag eingetragen und nach der Zwischenprüfung final abgeklärt werden.

Auch ein Studium, wie z.B. der Studiengang Pflegemanagement an der htw saar oder Pflegewissenschaft an der Hochschule Vallendar, kann auf die Ausbildung folgen. Um den Pflegebedarf der nächsten Jahre abzudecken - rechnet Herr Schäfer hoch - müssten rund 25% der jungen Menschen eine Tätigkeit in der Pflege anstreben. Ein hoher Anteil an zukünftigen Fachkräften, die in der Pflegebranche benötigt werden. Beim Aufnahmeverfahren an der Verbundschule sollten Problemlöse- und Sozialkompetenzen nicht fehlen. Im persönlichen Gespräch werden Bewerberinnen und Bewerber, insbesondere auch Jugendliche mit Migrationshintergrund (möglichst mit Sprachniveau B2), mit den Aufgaben der Pflegebranche vertraut gemacht. Ab Oktober 2020 werden zudem Ausbildungsplätze zur Pflegeassistenz angeboten.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist nicht nur für die Pflege, sondern insgesamt für alle Berufe eine hervorragende Vorbereitung. So erklärt uns Herr Kiel, Marienhaus GmbH, der seit 15 Jahren junge Menschen in diesem Bereich begleitet. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Jugendlichen sich während des FSJ selbst bewerten, Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen erleben und ihren Praxiseinsatz reflektieren. Als Absolventen erhalten sie nach dem FSJ eine Urkunde für bürgerschaftliches Engagement sowie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.

Nach einem Rundgang durch die Verbundschule präsentiert uns BBZ-Schulleiter Norbert Bös die Ausbildungsberufe und Schulformen seiner beruflichen Schule. Ab dem nächsten Schuljahr gebe es die Schulformen Berufsvorbereitungsjahr und Berufsgrundbildungsjahr nicht mehr.  Die bisherigen Berufsfachschulen (Handels-, Gewerbe-, und Sozialpflegeschulen) würden außerdem durch die Berufsfachschule 1 und 2 ersetzt. Die Berufsfachschule wird am BBZ Lebach in den Bereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziales und Technik angeboten werden. Auffällig sei, dass Jugendliche im jetzigen System mitunter acht Jahre am BBZ verbringen und unnötig viele Warteschleifen drehen.

Die Vorsitzenden Matthias Simmer und Alexandra Schwarz moderierten die Schlussrunde unter den Teilnehmenden und Referierenden. Hierbei waren Praktika mit neuen Qualifizierungsbausteinen, die Ausbildungsvorbereitung und die Vorbereitungsklassen für Migranten wichtige Themen für unser Netzwerk. Ein informationsreicher Nachmittag mit wichtigen Neuerungen und Denkanstößen für gemeinsame Projekte am Übergang Schule Beruf. Für das Frühjahr 2020 ist wieder ein Besuch in einem Saarlouiser Ausbildungsbetrieb geplant.


Herbsttreffen 2018

24. Oktober 2018: Arbeitskreistreffen bei der Firma RESA SYSTEMS GmbH, Saarwellingen.


Herbsttreffen 2017

17. Oktober 2017: Arbeitskreistreffen bei der Firma LAKAL in Lisdorf.

Besuch beim Rollladen- und Torspezialisten LAKAL

Der Ausbildungsbetrieb LAKAL vereint die vier Produktbereiche Rollladen, Tore, Raffstores und Insektenschutz am Standort Lisdorf und bildet im kaufmännischen und gewerblichen Bereich aus. Nach der Begrüßung durch die Saarlouiser Vorsitzenden Alexandra Schwarz und Bernd Schmitz, führte Prokuristin Dorothee Hahn kurz ins Unternehmen ein und  gab das Wort an den Auszubildenden Edgar Richter weiter. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt aktuell 332 Personen und ist in den letzten Jahren konstant geblieben. Ausgebildet werden vor Ort Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/-in, Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement sowie Fachkräfte für Metalltechnik und für Lagerlogistik (m/w). Die Möglichkeit ein Duales Studium aufzunehmen, bietet das Unternehmen für den Bereich Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing/Vertrieb, für Wirtschaftsinformatik,  Maschinenbau und Bauingenieurwesen. Pro Jahr werden rund 16 000 km Aluminiumband im Rahmen der Produktionspalette verarbeitet. Verkauft wird von „Business-to-Business“, an Großkunden und nicht direkt an den Endverbraucher. Dieses Jahr konnte das Unternehmen keinen gewerblichen Auszubildenden finden, in den kaufmännischen Berufen liegen dagegen viele Bewerbungen vor. Bei der Suche nach geeigneten Azubis wird auch mit dem TÜV Saarland zusammengearbeitet. Ein Anliegen des Unternehmens ist es an Schulen heranzutreten, um das Unternehmen und seine Ausbildungsberufe bekannter zu machen. Praktika werden ebenfalls angeboten. Die Jugendlichen sollten jedoch mindestens 14 Jahre alt sein.

Im anschließenden Vortrag von Benjamin Thome, Oberstufenleiter an der Gemeinschaftsschule „In den Fliesen“, erfahren die Arbeitskreisteilnehmer alles Wissenswerte über die Einrichtung der neuen gymnasialen Oberstufe. Die Gemeinschaftsschule stellt einen Oberstufenverbund für sechs beteiligte Schulen dar. Jede Gemeinschaftsschule kann so zum Abitur führen und jeder Abiturient erhält zum Abschluss ein Zeugnis der jeweiligen Stammschule. Zugangsvoraussetzung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe sei die Note 04 in mindestens drei A-Kursen (Deutsch, Mathe, 1. Fremdsprache und Chemie/Physik), und in den anderen Fächern mindestens 07 im Durchschnitt, wobei nur ein Fach schlechter als 04 sein dürfe. Die Lehrer der gymnasialen Oberstufe kommen von den kooperierenden Schulen und werden stundenweise an der Oberstufe in den Fliesen eingesetzt. Voraussetzung ist die gymnasiale Lehrbefähigung.

Beim abschließenden Netzwerken wurden zahlreiche Kontakte geknüpft und einige Kooperationen in die Wege geleitet. So zeigte sich insbesondere der Gastgeberbetrieb für Schulbesuche und Praktikumsanfragen offen. Anfragen sollen gerne an die E-Mail-Adresse: personal@lakal.de gerichtet werden.


Herbsttermine 2016

16. November 2016: Arbeitskreistreffen bei der Ausbildungswerkstatt der AG der Dillinger Hüttenwerke, Dillingen

Erfolgreiche Ausbildung = unbefristeter Arbeitsplatz?!

Als einer der führenden europäischen Grobblechhersteller bietet die AG der Dillinger Hüttenwerke, kurz Dillinger, ein Ausbildungssystem nach modernen didaktisch-methodischen Gesichtspunkten an. Vorrangig bildet das Unternehmen in den Bereichen Instandhaltung, Transport und Produktion aus. Für eine Ausbildung in den entsprechenden Berufsgruppen hat der technisch-gewerbliche Ausbildungsleiter Karl Stein 2016 über 600 Bewerbungen erhalten. Dass die jungen Leute nach erfolgreich absolvierter Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsplatz erhalten, sagt er nicht ohne Stolz im Anschluss an die Vorstellung des Unternehmens. Mit über 5.000 Mitarbeitern am Standort Dillingen ist Dillinger einer der größten Arbeitgeber der Region. Derzeit werden ca. 230 Azubis pro Jahr im Unternehmen ausgebildet. Die Ausbilder Sascha Jung (Metall) und Oliver Bach (Elektrik) führen die Arbeitskreisteilnehmer aus Schule und Betrieb durch ihre Werkstätten, um praxisnahe Einblicke zu geben. Mit Fokus auf die Elektroniker-, Schweißer- und Industriemechaniker-Ausbildung werden u.a. die Themen Fachkräftemangel im Beruf Schweißer, notwendige Prüfungen hierfür, Ausbildung und Anforderungsniveau im Beruf Mechatroniker und Auftragsausbildung für andere Unternehmen angesprochen. mehr

Als eine neu eingeführte Initiative zur Verbesserung der der Berufs- und Studienorientierung an allgemeinbildenden Schulen im Saarland wird gegen Ende der Veranstaltung auf das Berufswahl-SIEGEL hingewiesen. Bewerben für das bundesweit anerkannte Qualitätssiegel können sich alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulen wieder ab dem 1. Dezember 2016. Ausgezeichnet werden Bewerberschulen, die sich in besonderer Weise, d.h. interdisziplinär und über den Lehrplan hinaus für die berufliche Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen. Im Landkreis Saarlouis erhielten im ersten Bewerberzyklus 2015/16 drei Schulen die Auszeichnung: das TWG Dillingen, das ASG Dillingen und die Martin-Luther-King-Schule. „Und was haben die Betriebe davon?“, fragt einer der Teilnehmer. Schüler an SIEGEL-Schulen seien bestens informiert, da sie unterschiedliche Berufe kennenlernen und so Ausbildungsabbrüche verringert werden könnten. Außerdem werden die Jugendlichen ermutigt freiwillige Praktika zu absolvieren, damit sie sich nicht „blauäugig“ in einen Ausbildungsberuf begeben, betonen die für das Projektbüro Berufswahl-SIEGEL zuständige Sabine Lauer sowie Auditorin Cornelia Nauhauser.


Herbsttermine 2015

5. Oktober 2015: Arbeitskreistreffen im Ausbildungszentrum der VSE AG.

Mit Energie in die Zukunft…

…starten derzeit rund 70 Auszubildende der VSE-Gruppe ihre Karriere im Energiesektor der Region. Vom Schnupperpraktikum über die gewerbliche und kaufmännische Ausbildung, bis hin zum kooperativen oder dualen Studium bietet das Unternehmen zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. „Ja, es gibt auch noch Praktikumsplätze für die Herbstferien“, beantwortet Ausbildungsleiter Maier die Frage eines Lehrers nach freien Praktikumsstellen. Gemeinsam mit Führungskräftemanagerin Kartes, stellt er die Ausbildungsmöglichkeiten der VSE AG vor und führt durch das  Aus- und Fortbildungszentrum am Standort Ensdorf. „Die Jugendlichen werden im Anschluss an ihre Ausbildung gerne übernommen, insbesondere im gewerblichen Bereich. Voraussetzung für die Teilnahme am Assessmentverfahren ist die Mittlere Reife und ein „Plus“ sind natürlich gute Mathe- und Physiknoten“, ergänzt Kollegin Kartes. Über abnehmende Bewerberzahlen kann sich das Unternehmen noch nicht beklagen. Wichtig ist jedoch nicht nur Erwartungen an die Bewerberinnen und Bewerber zu stellen, sondern im Umkehrschluss auch eine gute Betreuung zu gewährleisten und individuelle Karrierewege im Unternehmen zu fördern. Dies unterstützt auch Bildungsreferentin Luckas, die mit ihrem anschließenden Vortrag zum Thema „Ausbildung und Fachhochschulreife“ ein neues bildungspolitisches Programm vorstellt, in dem die Jugendlichen, parallel zur dualen Ausbildung, die Fachhochschulreife erlangen können. Seit August 2014 wird der neue Bildungsgang der Berufsschule im Saarland angeboten und bislang sind fünf verschiedene Standorte beteiligt. Die Motivation für Schülerinnen und Schüler liegt klar auf der Hand: es muss keine Entscheidung zwischen der Fachoberschule und der Ausbildung getroffen werden, da beides gleichzeitig ablaufen kann. Außerdem ist ein Aufstieg im Betrieb so schneller möglich und es gibt drei Jahre Ausbildungsvergütung. Im Anschluss an den  Vortrag wurde das neue Berufswahl-SIEGEL vorgestellt, eine Auszeichnung für Schulen mit herausragender Berufsorientierung. Es dient dazu, die Arbeit der Schulen zu würdigen, die sich besonders dafür engagieren, Jugendliche optimal auf das Berufsleben vorzubereiten und durch ein stimmiges Gesamtkonzept für ausgezeichnete berufliche Orientierung hervorstechen. Ab November können sich alle allgemeinbildenden Schulen für das SIEGEL bewerben. Ein wichtiges Modul für gute berufliche Orientierung an Schulen bieten auch die von ALWIS angebotenen Berufsinfotage, an denen Betriebe der Region gemeinsam mit Schulen vor Ort spannende Workshops am Vormittag anbieten. „Essentiell ist hierbei eine fundierte Vor- und Nachbereitung der BI-Tage, mit abschließendem Feedback der Schülerinnen und Schüler, “ erklärt Carolin Bollow, Koordinatorin des BO-Projekts bei ALWIS. Das Programm kommt bei allen sehr gut an, da es sowohl für Schulen, als auch für Betriebe dank strukturierter Zeitpläne gut durchführbar und in den Alltag zu integrieren ist. Zum Abschluss des Nachmittags nehmen die Vorsitzenden Schmitz und Barth noch einmal das Thema Stammtisch als weitere Möglichkeit des Netzwerkens mit in die Runde und tauschen sich mit den anwesenden Arbeitskreiskolleginnen und -kollegen zu anstehenden Projekten aus.

Anmeldung und Information

Jacqueline Daneyko
Tel.: 0681 95434-39
Fax: 0681 95434-69
E-Mail: bildungmesaar.de

Ansprechpartner Arbeitskreis Saarlouis

Vorsitz Schule

Matthias Simmer
Schulleiter des Kaufmännischen Berufsbildungszentrums Saarlouis
E-Mail: matthias.simmerkbbzsaarlouis.org

Vorsitz Unternehmen

Alexandra Schwarz
Verbundausbildung Untere Saar (VAUS), Dillingen
E-Mail: alexandra.schwarzvausnet.de