Herbsttermine 2019

4. November 2019: Netzwerktreffen in Saarbrücken, IMC AG

Digitale Lernlabore und neue Trends der Berufswelt:
SCHULEWIRTSCHAFT zu Besuch beim digitalen Weiterbildungsanbieter IMC

Weltweit aktiv und im Saarland zu Hause ist der führende Anbieter für e-Learning und digitale Weiterbildung, die IMC AG. Mit unseren Akteuren sind wir Zeuge der Unterzeichnung einer ersten Schulkooperationsvereinbarung des saarländischen Unternehmens, das sowohl eine nachhaltige Nachwuchssicherung, als auch die digitale Bildung fördern möchte. Wie das ganz praktisch funktionieren kann, zeigte uns Projektmanagerin Diana Dikke in ihrem Impuls über das Angebot GO-LAB, einer Plattform zum forschenden Lernen.

Zunächst einmal steigen wir aber mit den Vorsitzenden Kerstin Steffen und Michaela Brinkmann ins Thema „Aktuelles aus dem Netzwerk“ ein. In diesem Jahr wurden zwei Botschafterschulen für digitale Konzepte benannt, das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium und Saarlandkolleg (WWGSK) sowie die Gemeinschaftsschule am Sonnenhügel, die beide am Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL in Berlin teilnehmen und sich über Good-Practice mit anderen Ländervertretern austauschen konnten. Außerdem erhielten die Gemeinschaftsschule Bellevue und das KBBZ Halberg, beide ebenfalls im Regionalverband Saarbrücken verortet, den Bildungspreis der Saarländischen Wirtschaft 2019 „Digitale Schule“. Mithilfe der Preisgelder, können vorhandene Konzepte weiter ausgebaut werden. IMC-Vorstandsvorsitzender Christian Wachter steigt an dieser Stelle in das Thema Digitalpakt ein und wünscht sich vor allem, dass Zeit und Geld in didaktische Konzepte investiert werden. Eine funktionierende Infrastruktur an der Schule sei die Grundvoraussetzung, damit Digitalisierung an Schule gelingen kann.

Diana Dikke zeigte uns am Praxisbeispiel GO-LAB wie der Unterrichtsplan sich geschickt mit dem Thema Online-Labore verknüpfen lässt. Kollegiums- und klassenübergreifend können experimentbasierte Lernumgebungen erstellt und mit mehreren Akteuren geteilt werden. Digitalisierung schafft auf diese Art und Weise einen unkomplizierten Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Experimenten. Wichtig dabei ist eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte (auch schon im Studium/in der Referendarausbildung).

Holger Gentek, Mathe-Lehrer am WWGSK, bringt Schülerinnen und Schüler mit, die dem Auditorium zum Abschluss eine typische Unterrichtsstunde mit BYOD vorstellen. Er zeigt den Weg vom lehrerzentrierten Frontalunterricht zum iPad unterstützten Unterricht als „Lehrercoach“ auf. Er erläutert, wie die Lehrerarbeit vereinfacht und die Schüler gleichzeitig in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Die Vorteile liegen vor allem in der Aufgabenvisualisierung, dem Umgang mit digitalen Arbeitsblättern, bei der Besprechung von Schülerergebnissen und dem generellen Verzicht auf Papier und Tafel. Die Jugendlichen erklären anhand von Beispielen ihre Arbeitsweise mit dem iPad und beantworten uns alle Fragen zur praktischen Umsetzung im Unterricht.

Der heutige Tag hat uns gezeigt, wie intuitiv junge Menschen mit den Veränderungen der Arbeitswelt und der Anwendung digitaler Tools und Methoden umgehen. Wollen wir nicht zurückbleiben, müssen wir uns gemeinsam auf den Weg machen und neue Trends erkennen und aktiv mitgestalten. Mit einer abschließenden Diskussion über Schul-Cloud-Möglichkeiten, Papierlose Schul-Modelle und das Projekt GO-LAB, das für Schulen frei verfügbar zu nutzen ist, beenden wir den informativen Nachmittag mit dem obligatorischen Netzwerk-Part, in dem Ideen ausgetauscht und neue Wege der Zusammenarbeit eruiert werden.

Rückblick

Herbsttreffen 2018

Am 8. November trafen sich die Arbeitskreismitglieder auf der gemeinsamen Jahrestagung zum Thema Digitalisierung in Schule und Ausbildung im Saarbrücker VHS-Zentrum. Mehr dazu

Herbsttermine 2017

Foto: Florian Freund

15. November 2017: Arbeitskreistreffen im Zentrum für Mechatronik & Automatisierungstechnik.

Rückblick 2016

29. November 2016: Arbeitskreistreffen bei  dem Saarländischen Rundfunk, Saarbrücken.

Ausbildungsbetrieb Saarländischer Rundfunk: So komme ich ins Fernsehen!

In rund 28 verschiedenen Berufsgruppen arbeiten derzeit 620 Festangestellte und 180 feste freie Mitarbeiter im Rundfunkunternehmen auf dem Saarbrücker Halberg. Grund genug, um einen der interessantesten Arbeitgeber der Region zu besuchen und nachzufragen, welche Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort angeboten werden. Mit einem jährlichen Angebot von ca. 180 Praktikumsplätzen und einer Aufnahme von 20 - 25 Azubis und Volontären, bieten sich für die Jugendlichen der Region Einstiegsmöglichkeiten mit Perspektive. Und dies nicht nur im Kerngeschäft Rundfunkjournalismus, sondern auch in den Bereichen Technik und IT, in denen Ingenieure, Informatiker und Mediengestalter ihren Platz finden.

Über einen Bewerbermangel kann sich Paul Kromer nicht beklagen: „Pro Jahrgang erhalten wir allein für die Volontariatsplätze über 100 Bewerbungen; darunter 80% gute Anfragen.“ Der seit 16 Jahren dem Unternehmen zugehörige Fachbereichsleiter für Personalmanagement stellt in seinem Vortrag neben betrieblichen Ausbildungsberufen auch Nischen für Hochschulabsolventen vor, die in 4-wöchigen Hospitanzen studienbegleitend in der Sendeanstalt „Fernsehluft“ schnuppern können. Dies durften auch die Teilnehmer des Arbeitskreises während der Führung durch die heiligen Hallen der Fernsehstudios und Radiosender. Dr. Sven Behrmann und Jak Cenkel führten jeweils eine Gruppe und ließen keine Fragen offen. Ein Highlight war der Besuch einer Live-Radiosendung, in der die Teilnehmer Jungmoderator Christian über die Schulter schauen durften. „Jetzt mal bitte alle still sein!“, ruft er, bevor die Anmoderation des nächsten Songs On Air geht. In der abschließenden Fragerunde erfahren die Lehrkräfte was Schülerinnen und Schüler für einen Beruf in der Rundfunkbranche mit sich bringen sollten. Eine hohe Anpassungsfähigkeit, was die Digitalisierung der Medien angeht sowie Selbstständigkeit und Sozialkompetenz.  mehr

Herbstermine 2015

29. September 2015: Arbeitskreistreffen in der Handwerkskammer des Saarlandes.

Leidenschaft ist das beste Werkzeug

lautete der Slogan am diesjährigen Tag des Handwerks in Saarlouis. Mit Leidenschaft stellten auch die Mitarbeiter der HWK beim SCHULEWIRTSCHAFT-Herbsttreffen ihre Ausbildungsberufe in den fünf besuchten Lernwerkstätten für Metallbau, Elektrotechnik, Optiker, Friseur- und Bäckerhandwerk vor. Nach dem Rundgang durch die Bildungsstätte trafen sich die beiden Besuchergruppen mit fast 40 Teilnehmern aus Schule und Betrieb im Schulungsraum der Akademie wieder, um von Ausbildungsbereichsleiter Wilhelm noch mehr zu erfahren. Dass Handwerksberufe immer wieder überraschend spannend sein können, insbesondere für Schülerinnen und Schüler, zeige sich oftmals im Berufsorientierungsprogramm BOP: „Berufsorientierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten“, das die HWK-Ausbilder zusätzlich zum alltäglichen Lehrlingsbetrieb betreuen. Mit einer Potenzialanalyse vorab und darauffolgenden Werkstatt-Tagen nehmen die Jugendlichen an einem Programm teil, das Ihnen anschaulich vermittelt, wie so ein Handwerksberuf wirklich aussieht. „Sie können selbst etwas herstellen und mit nach Hause nehmen. Dies ist etwas, woran die Schülerinnen und Schüler intensiv gearbeitet haben und worauf sie am Ende besonders stolz sind“, so Dr. Wilhelm. Dass die Handwerkskammer gemeinsam mit den anderen Bildungsakteuren des Saarlandes in Sachen Berufsorientierung sehr aktiv ist, zeigt auch deren Beteiligung an der neuen Initiative Berufswahl-SIEGEL: Für Schulen mit herausragender beruflicher Orientierung, vorgestellt durch LPM-Fachbereichsleiter Grützner. Die neue Auszeichnung für allgemeinbildende Schulen, die in anderen Bundesländern bereits verliehen wird, ist sowohl Qualitätsmerkmal, als auch Anerkennung für Schulen, die ein aufeinander aufbauendes und stimmiges Gesamtkonzept ihrer Berufs- und Studienorientierung aufzeigen. Zu guter Letzt zeigten die Wirtschaftsjunioren Garn und Kaufmann, wie man mit dem Programm SCHEFFE: Schüler erleben Fach- und Führungskräfte, gute Module für die gymnasiale Oberstufe anbieten kann. An mittlerweile vier Gymnasien bieten die Unternehmer ehrenamtlich Bewerberchecks und viele weitere Bausteine für die Oberstufe an. Durch den Nachmittag führten die Vorsitzenden Steffen und Paschke im gewohnt unterhaltsamen Interviewstil.


Anmeldung und Information

Jacqueline Daneyko
Tel.: 0681 95434-39
Fax: 0681 95434-69
E-Mail: bildungmesaar.de

Ansprechpartner Arbeitskreis Saarbrücken

Vorsitz Schule

Michaela Brinkmann, Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium & Saarland Kolleg
Mail: Briwwgsk.de

Vorsitz Unternehmen

Kerstin Steffen
Head of Corporate Communications, IMC AG
E-Mail: kerstin.steffenim-c.com

 

 

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