Frühjahrstermine 2019

 7. Mai 2019: Arbeitskreistreffen im Globus Homburg-Einöd

Vom Topfgucker bis zur Scan & Go-Station:
SCHULEWIRTSCHAFT zu Gast im gläsernen Globus  

Ungewohnt ist es zunächst einmal schon: Ein Netzwerktreffen SCHULEWIRTSCHAFT im Supermarkt? Doch das Unternehmen Globus-Einöd hat neben seinem reichhaltigen Einkaufssortiment Einiges zu bieten. In der hauseigenen Fach-Metzgerei erleben wir von der Kühl- bis zur Räucherkammer verschiedene Prozessabläufe der Fleischverarbeitung. Herr Fuchs, jüngster Bäckermeister Deutschlands, vermittelt dann einen Blick hinter die Kulissen der Bäckerei, in der rund 5.000 Käsekuchen die Woche über die Theke gehen.

Zahlreiche Probierhäppchen werden während des Besuchs der einzelnen Stationen gereicht. Verschiedene Globusmitarbeiter erklären die Produktionswege, beantworten Fragen zur Ausbildung und Qualifizierung sowie zu besonderen Angeboten des Marktes. So bietet bspw. der Topfgucker jede Woche neue Rezepte und Gerichte zum Probieren an. Mit dem 2016 eingeführten Bezahlsystem Scan & Go vermeidet der Kunde lange Schlangen und scannt stattdessen seine Produkte selbst. Der Markt versucht nach Möglichkeit keine Waren wegzuwerfen. Kinderschutzbund und Tafel kommen jeden Tag und holen Lebensmittel ab, die am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden.

Zurück im Seminarraum erläutert uns Personalleiterin Hoffmann gemeinsam mit Bereichsleiter für Gebrauchsgüter Mohr, wie die Bewerbersituation im Betrieb aussieht. Von der traditionellen Ausbildung über Verkäufer/in zu Einzelhandelskaufleuten bis hin zu Dualen Studiengängen generiert der Globus-Markt seine Nachwuchskräfte. Erfahrene Mitarbeiter/innen übernehmen dabei eine Patenschaft und kümmern sich um alle Ausbildungsbelange.

Sieben bis acht Ausbildungsplätze stehen 2019 zur Verfügung, davon gibt es derzeit freie Stellen in der Fleischerei. Am BBZ in Saarbrücken und in Neunkirchen können zukünftige Metzger/innen den Beruf erlernen. Praktika bietet Frau Hoffmann gerne an und zwar auch für ältere Menschen, die den Weg zurück in den Beruf suchen. Was sich geändert hat in den letzten Jahren? Früher gingen bis zu 300 Bewerbungen pro Ausbildungsjahr ein, heute erhält die Personalerin im Schnitt 0  bis 10 Bewerbungen.

Auch Hauptschüler haben gute Chancen, wenn sie einen Abschluss mitbringen. Und worauf achten die Unternehmen? Fehlzeiten fallen in der Regel stärker ins Gewicht, als Schulnoten: Dies wird während der Diskussion im Gremium deutlich. Ehrenamtliches Engagement hingegen fällt positiv auf und ist gerne gesehen. Wissen sollten die Bewerber/innen allerdings, dass die Arbeit im Lebensmittelmarkt Schichtarbeit ist. „Wenn die jungen Menschen damit klar kommen, auch samstags zu arbeiten, stehen ihnen Karrierewege im Globus offen.“ So Personalerin Hoffmann. 


Rückblick 2018

19.03.2018: Arbeitskreistreffen bei der Firma Michelin, Werk Homburg 

Grenzüberschreitende Ausbildung bei Michelin

Rund 30 Mitglieder des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Saarpfalz trafen sich am 19. März am Homburger Standort der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA. Kommunikationsreferentin Maira Türk stellte gleich nach der Begrüßung die Eckdaten des Unternehmens vor und moderierte spontan eine kurze Vorstellungsrunde im Gremium. Als einer der führenden Arbeitgeber der Region ist das französische Familienunternehmen international aufgestellt und besonders für die Grenzregion wichtigster Partner, wenn es um die grenzüberschreitende Ausbildung geht (Vortrag). Wie das funktionieren kann erklärte Ausbildungsleiter Michael Metzen. Das Werk bietet mehreren jungen Franzosen jährlich die Möglichkeit den betrieblichen Teil ihrer Ausbildung in Homburg zu absolvieren. Der schulische Part findet im nahegelegenen Lothringen statt. Die Auszubildenden haben so die Möglichkeit zwei Abschlüsse zu erlangen und neben dem deutschen Abschluss  das französische Brevet de Technicien Supérieur (BTS) zu erlangen. Unterstützt werden die jungen Grenzgänger in diesem Prozess insbesondere auch von den Ausbildungsvermittlern der grenzüberschreitenden Ausbildung. Lothringische Jugendliche, die vorab Praktika in saarländischen Unternehmen absolvieren möchten, werden von der sogenannten Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung unterstützt (FagA/CAMT).

Anfang des Jahres hat der erste Azubi erfolgreich seinen doppelten Abschluss im Unternehmen absolviert und weitere werden folgen. Besonderer Vorteil und Chance für die jungen Menschen: Sie verbinden interkulturelle Kompetenzen mit der Fachausbildung in einem internationalen Unternehmen und stehen nach ihrer Ausbildung sowohl dem französischen als auch dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Nach einem interessanten Erfahrungsaustausch hatten die Teilnehmer die Möglichkeit im Rahmen eines Rundganges durch die Neureifenproduktion die Entstehung eines LKW Reifens zu beobachten. Im Rahmen der Führung konnten die interessierten Lehrer und Ausbilder die gesamte Prozesskette der Reifenproduktion kennenlernen. Zum anschließenden Netzwerkpart stand uns Personalleiter Thomas Hoffmann für  alle weiteren Fragen zur Verfügung.


Rückblick 2017

25.04.2017: Arbeitskreistreffen bei der Firma Grunder.

Foto: Florian Freund

17 Auszubildende in 5 Berufen – Gastronomiebetrieb Grunder im Visier

Im Gästehaus in Kirkel-Limbach empfingen Geschäftsführer Kai Grunder und die Vorsitzenden rund 30 interessierte SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeitskreisteilnehmer zum diesjährigen Frühjahrstreffen im Saarpfalz-Kreis. 140 Mitarbeiter, davon 30 Köche und 17 Auszubildende in 5 Berufen (Hotel, Restaurant, Büro) sind vor Ort und in den Häusern Hofgut Menschenhaus und Landhaus Spelzenklamm beschäftigt. Mit der Organisation von mehr als 3.000 Caterings und ca. 120.000 Essen im Jahr, ist der Gastronomiebetrieb saarlandweit und in der Region aktiv. Hinzu kommen Großveranstaltungen, wo auch schon mal ein Zeltaufbau samt Möblierung in Eigenregie koordiniert werden muss. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften besichtigen die Teilnehmer in zwei Gruppen Lager, Küche und Hotelbereich des Gebäudes, in dem Anlieferungswege und Essensauslieferung kreuzungsfrei verlaufen. Gut zu wissen, dass die Küche alle Gerichte ohne Convenience-Produkte selbst herstellt. Grunder plant für diesen Sommer weitere Auszubildende einzustellen.

Zukunftschancen für Jugendliche in Ausbildungsberufen stellte auch Uwe Klein vom BBZ Homburg in seinem Kurzvortrag heraus. Dabei spielt die Durchlässigkeit an einer Schule, die unterschiedlichste Abschlüsse anbietet, vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur am Beruflichen Gymnasium, eine wichtige Rolle. Vielen Eltern ist oftmals nicht klar, welche Möglichkeiten gerade an Beruflichen Schulen geboten werden. Dies zeigte sich auch in der anschließenden Diskussion mit der Landeselternvertreterin, die es für wichtig hält, Ausbildung als möglichen Teil des schulischen Werdegangs im Bewusstsein der Jugendlichen und Eltern zu verankern. In der abschließenden Gesprächsrunde werden dieses Thema sowie die Möglichkeiten im Berufsfeld Hotellerie/Gastronomie diskutiert. Passend dazu können sich die Akteure vor Ort von den kulinarischen Köstlichkeiten des Gastgebers überzeugen und sind eingeladen, sich hinsichtlich neuer Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Betrieb auszutauschen.


Rückblick 2016

21. März 2016: Arbeitskreistreffen im Schulzentrum des Universitätsklinikums.

Top Ausbildung für Gesundheitsfachberufe: SCHULEWIRTSCHAFT besucht das Universitätsklinikum

Einen rasanten Einstieg in den Nachmittag bot die Rundfahrt mit dem Klinikbus: Einmal über das Gelände des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) bis zur Frauen- und Kinderklinik, fuhren die Teilnehmer des Saarpfalz-Arbeitskreises gemeinsam mit Landrat Gallo, bevor sie im Hörsaal Platz nehmen konnten. Vor Ort informierte Stabsstellenleiterin Conrad über Praktika und FSJ in den Abteilungen der Kliniken. Rund 300 Praktikumsplätze werden derzeit am UKS angeboten. Diese sind meist schnell vergeben, daher lohnt es sich, rechtzeitig die Bewerbung auf den Weg zu bringen. Vom Orientierungspraktikum in der Gemeinschaftsschule über Praktika in der Berufsschule, im Rahmen von Ausbildung und Studium sowie zur beruflichen Neuorientierung: Jugendliche ab 16 Jahre können die Ausbildungsberufe am Klinikum kennenlernen und sich für einen der begehrten Praktikumsplätze am UKS bewerben. Mitbringen sollten Sie neben einem Grundinteresse an der jeweiligen Ausbildung, ein Praktikumszeitfenster von mindestens 3 Wochen. Schulzentrumsleiter Wirth, der im Anschluss über Handlungsfelder aus dem  Bildungsmanagement referiert und im Rahmen der Neustrukturierung des Schulzentrums aufzeigt, wie visionäre Ideen umsetzbar sind, fesselt die Zuhörer mit seinem Vortrag zum Thema „Bildung mit Profil und Mehrwert“. Insbesondere liegt ihm die Sicherstellung des Nachwuchses für Gesundheitsfachberufe am Herzen sowie die Weiterentwicklung adäquater Ausbildungsformate. Auf dem Weg vom Schulzentrum zur Unternehmensakademie, bietet das Aufgabenportfolio des Leiters neue Herausforderungen und gute Chancen zum Ausbau der Bildungsangebote und einer Profilschärfung am Standort in Homburg. Das Universitätsklinikum des Saarlandes ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Zehn verschiedene anerkannte Ausbildungsstätten für medizinische Gesundheitsfachberufe sowie das Referat für Fort- und Weiterbildung sind hier mit über 650 Ausbildungsplätzen sowie 142 Weiterbildungsplätzen angesiedelt.

Rückblick

Frühjahrstreffen 2015

9. März 2015: Arbeitskreistreffen im BBZ Homburg.


Zu Gast in der Paul-Weber-Schule

Am Nachmittag des 9. März trafen sich Ausbildungsleiter, Lehrkräfte und Bildungsakteure des Saarpfalz-Arbeitskreises zum diesjährigen Frühjahrstreffen an der Paul-Weber-Schule in Homburg. In den drei Bereichen Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft bietet die drittgrößte berufsbildende Schule des Saarlandes den Hauptschulabschluss, den mittleren Bildungsabschluss, das Fachabitur und das allgemeine Abitur an. Schulleiter Ludwig und seine Kollegen Hemmer und Klein stellen in ihrem Vortrag Berufsausbildungs- und schulische Weiterentwicklungsmöglichkeiten heraus. Der anschließende Programmpunkt befasst sich mit dem Tag des Handels und des Tourismus, vorgestellt von IHK-Referent Wappler und anschließend an einem praktischen Beispiel veranschaulicht von zwei Schülerinnen und einem Schüler der Gemeinschaftsschule Homburg II.
Während eines darauffolgenden Rundgangs wird die hoch moderne CNC-Maschine präsentiert, die im Rahmen von AG-Unterrichtsansätzen in den Bereichen CAD und CAM, neu erworben wurde. Das Labor für Steuerungstechnik, mit programmierbarem High-Tech-Roboterarm, liefert zusätzlichen Gesprächsstoff für den abschließenden Austausch. Im Herbst wird ein Unternehmen des Saarpfalz-Kreises Gastgeber sein.


Anmeldung und Information

Jacqueline Daneyko und
Christine Hauser
Tel.: 0681 95434-39
Fax: 0681 95434-69
E-Mail: bildungmesaar.de

Ansprechpartner Arbeitskreis Saarpfalz

Vorsitz Schule

Bernd Jähn
stllv. Schulleiter der Gemeinschaftsschule Homburg II
E-Mail: bernd.w.jaehn@gmail.com

Nils Grützner
Zentrum BeSt, LPM
E-Mail: ngruetznerlpm.uni-sb.de

Vorsitz Unternehmen

Birgit Burgard
Geschäftsführerin Fa. Burgard Ausbau & Fassade, Bexbach
E-Mail: Birgit.Burgard55gmx.de