Good Practice

Neue Chancen für Schülerinnen und Schüler am WWG Saarbrücken

Im April hat das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium Saarbrücken (WWG) seine Partnerschaft mit der renommierten W+ST Steuerberatungsgesellschaft mbH Neunkirchen besiegelt. Bereits im letzten Jahr präsentierten die Experten von W+ST im Rahmen des Rechnungswesen-Unterrichts am WWG den Schülerinnen und Schülern die realitätsnahe Umsetzung dessen, was im Unterricht meist nur in der Theorie betrachtet werden kann, etwa Buchführung und Liquiditätsplanung. Großes Interesse gab es auch in Hinblick auf die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten nach dem Abitur ins Berufsfeld des Steuer- und Wirtschaftsberaters.

Schulleiterin Michaela Brinkmann: „Die Partnerschaft mit W+ST stärkt das wirtschaftsorientierte Profil der Schule und unterstreicht unseren fortwährenden Einsatz, unseren Schülern die besten Chancen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten.“

Die angehenden Abiturienten und BWL-Studenten Moritz Kinsinger und Florian Schillen sind gespannt darauf, im Sommer ein Praktikum bei W+ST zu absolvieren und von erfahrenen Fachleuten zu lernen. Kinsinger: „Die Aussicht darauf, schon bald die Praxis von W+ST zu erfahren und die ersten Schritte zu gehen, meine beruflichen Ziele in die Tat umzusetzen, ist ein inspirierender Gedanke.“ Die Schülerin Jolina Cam wird nach ihrem Abitur ab August sogar eine Ausbildung bei der W+ST WUB Steuerberatungsgesellschaft mbH Saarbrücken beginnen.

Im Rahmen des Kooperationsvertrags haben das Oberstufengymnasium und die Steuerberatungsgesellschaft bereits konkrete Projekte am Laufen. Das Seminarfach „Gründung“ wird von Experten der W+ST aktuell intensiv unterstützt beim Wettbewerb um den „Deutschen Gründerpreis für Schüler:innen“, der im Sommer von den Initiatoren stern, Sparkasse, ZDF und Porsche AG vergeben wird.

W+ST-Geschäftsführer Julian Ferring und Carsten Paulus zur Kooperation mit dem WWG: „Unsere Partnerschaft mit dem Wirtschaftsgymnasium ermöglicht es uns, den Schülern einen praktischen Einblick in die Welt der Steuerberatung zu geben und sie für diesen vielseitigen Beruf zu begeistern. Durch praxisnahe Unterrichtseinheiten, wie zum Beispiel die Erstellung eines Businessplans, wollen wir den Schülern nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern auch ihre unternehmerischen Fähigkeiten stärken.“

Neue Schulkooperation zum Thema Podcast

Jetzt gibt‘s was auf die Ohren...

Unterstützt vom Kooperationspartner IMC AG, einem führenden saarländischen Unternehmen im Bereich des E-Learning, hat das WWGSK in Saarbrücken den ersten Schritt in der Entwicklung einer Audiothek für das Fach Wirtschaftslehre gemacht. Im Rahmen eines digitalen Workshops am 15.06.2022 vermittelten Frau Dr. Zander, Frau Sayegh und Herr Obernesser einen Einblick in die Erstellung von Podcasts, über die eine Wissensvermittlung erfolgen kann.

Im nächsten Schritt wird es nun darum gehen, kleine Audiobeiträge im Fach Wirtschaftslehre selbst zu konzipieren und auf einer Lernplattform zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise profitieren sowohl die Ersteller des Beitrags durch die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema als auch die Hörer der Podcasts, die sich so versäumten Unterrichtsstoff aneignen oder zurückliegende Themen wieder in Erinnerung rufen können. Dies ist bereits die dritte Kooperationsmöglichkeit, die die beiden Partner aus Schule und Wirtschaft gemeinsam aufgebaut und verstetigt haben. 

Zukunftsorientierte Kooperation

Günter-Wöhe und Friedrich-List-Schule arbeiten partnerschaftlich zusammen

Seit dem 25. Januar 2022 ist die Saarländische Schullandschaft um eine Kooperation reicher. Geschlossen wurde sie zwischen den Günter-Wöhe-Schulen für Wirtschaft (GWS) und der Friedrich-List-Schule – KBBZ Saarbrücken (FLS). Die Ziele der Partnerschaft bestehen darin die Schüler*innen bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und Anknüpfungspunkte zwischen der Schule, die den allgemeinen Abschluss vermittelt und sich anschließenden Berufsschule zu nutzen. So können unterschiedliche Ausbildungsberufe vorgestellt, der Kontakt zu Auszubildenden ermöglicht und ein realistisches Urteilsvermögen über Arbeitsplatzbedingungen und Qualifikationsanforderungen entwickelt werden. mehr

Ideenspeicher Kooperationen - Gute Beispiele aus der Region

Schulkooperation im Saarland zur Förderung digitaler Bildung

Kooperation besiegelt im regionalen Netzwerk Regionalverband Saarbrücken

Der E-Learning Anbieter IMC AG und die Gemeinschaftsschule Bellevue unterzeichnen eine erste Kooperationsvereinbarung. Ziel der Kooperation ist die nachhaltige Nachwuchssicherung im Saarland und die Förderung digitaler Bildung.

Das saarländische Unternehmen IMC und die Gemeinschaftsschule Bellevue aus Saarbrücken unterzeichneten am Montag, den 4. November 2019, im Rahmen des Herbsttreffens der Landesgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Saarland eine erste Kooperationsvereinbarung. Die IMC möchte mit der Kooperation ihr Engagement am Standort Saarbrücken stärken, eine nachhaltige Nachwuchssicherung betreiben sowie digitale Bildung fördern. Im kommenden Jahr soll insbesondere das Projekt Denkfabrik, eine Initiative, die die Themen Begabtenförderung, Digitalisierung und Berufsorientierung vereint, unterstützt werden. Pressemitteilung

Bildungspartnerschaften am Standort Homburg

6 Gymnasien schließen Kooperationen mit Bosch im regionalen Netzwerk Saarpfalz-Kreis

IT2School“ fördert das Verständnis für Digitalisierung:
In Zeiten zunehmender Digitalisierung aller Lebensbereiche spielt die IT-Kompetenz von Schülern eine herausragende Rolle. Das Smartphone nicht nur zu bedienen, sondern sein Funktionieren auch zu verstehen, ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Schüler von heute an den Entwicklungen von morgen mitarbeiten können.

Die Robert Bosch GmbH fördert deshalb im Rahmen ihrer zahlreichen Bildungspartnerschaften das Bildungsprojekt IT2School, das von der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. entwickelt wurde. Unser Standort in Homburg/Saar arbeitet hier bereits erfolgreich mit einem saarländischen Gymnasium und einer Gesamtschule zusammen. Dabei übernehmen Auszubildende und Ausbilder des Unternehmens gemeinsam mit qualifizierten Lehrkräften der Schule die Betreuung des Projekts.

Die Robert Bosch GmbH wird ihr Engagement bei IT2School ausweiten und gleich sechs weitere Bildungspartnerschaften mit Gymnasien aus der Region abschließen. Dabei handelt es sich um drei Schulen aus dem Saarland und drei aus Rheinland-Pfalz. Diese sind:

•    das Johannes-Kepler-Gymnasium (Lebach),
•    die Marienschule Saarbrücken,
•    das Christian von Mannlich Gymnasium (Homburg),
•    das Helmholtz Gymnasium (Zweibrücken),
•    das Hohenstaufen Gymnasium (Kaiserslautern) und
•    das Sickingen Gymnasium (Landstuhl).

Die Feierstunde mit Unterzeichnung der Kooperationsverträge fand am Donnerstag, den 15. März 2018 am Standort Homburg der Robert Bosch GmbH in Homburg/Saar statt. Gemeinsam mit Herrn Dr. Heiner Boeker, Vorstandsvorsitzender der Wissensfabrik, unterzeichneten die Partner die Vereinbarung.

Bislang unterhält das Homburger Werk Kooperationen mit elf Kindergärten und vier Schulen. Die Kindergärten starteten vor über sechs Jahren mit dem Projekt KiTec (Kinder entdecken Technik), die ersten Schulen mit dem Projekt Power4School vor etwa vier Jahren mit dem Ziel, Energie in Anwendung zu verstehen.

Die Wissensfabrik ermöglicht es Bosch, durch diese verschiedenen Projekte, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. Die Homburger Ausbildungsabteilung fördert so gemeinsam mit den Schulen frühzeitig die Lernkultur, den Erfindergeist sowie die Eigeninitiative junger Menschen. Damit ist Bosch in Homburg Vorreiter und Vorbild für die gesamte Region.

 

Hände hoch fürs Handwerk

Auftakt für Veranstaltungen im regionalen Netzwerk im Landkreis Neunkirchen

Die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ hat sich die Themen Energieeffizienz, Nachwuchsförderung, Fachkräftesicherung und Standortmarketing auf die Fahnen geschrieben und präsentierte die Initiative kürzlich einer breiten Öffentlichkeit am TGBBZ in Neunkirchen. SCHULEWIRTSCHAFT unterstützt diese Kampagne, in der es um gute Ausbildung für junge Menschen geht und die facettenreichen beruflichen Möglichkeiten, die das Spektrum der rund 130 Handwerksberufe zu bieten hat.

Im Landkreis Neunkirchen sind sieben Veranstaltungsformate an verschiedenen Standorten geplant. Heike Trapp, unsere Unternehmensvorsitzende für den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Neunkirchen, wird uns auf dem Laufenden halten über aktuelle Aktivitäten. Sie sieht die Kampagne als eine wichtige Stellschraube am Übergang Schule Beruf, um den Standort Neunkirchen zu stärken und die Handwerksberufe in der Schule vorzustellen. Mehr

 

Berufsorientierendes Treffen in Nohfelden-Türkismühle

"Good-Practice Schulnetzwerk" im regionalen Netzwerk Landkreis St. Wendel

Ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten, ist das Anliegen der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle. Seit Jahren engagiert sich die Schule intensiv im Bereich der Berufs- und Studienorientierung. Hierfür wurde sie im Jahr 2015 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung Frankfurt am Main als „Stärkste Schule Deutschlands“ ausgezeichnet. Um ihr Konzept zur Berufs- und Studienorientierung weiterentwickeln zu können, hat sich die Schule nun im Rahmen eines von ihr 2018 initiierten Netzwerktreffens mit 35 Betrieben aus der Region vernetzt und eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.

Das zweite gemeinsame Treffen mit den für die Ausbildung zuständigen Firmenvertretern fand am 13. März 2019 in der Schülerbibliothek der Schule in Türkismühle unter dem Motto „Was kann unsere Schule für ihren Betrieb tun? – Interessenaustausch und Netzwerkaufbau“ statt. Die Schulleitung nutzte die Gelegenheit, neue Ansprechpartner kennen zu lernen und diesen ihr bereits bestehendes Berufsvorbereitungskonzept vorzustellen. Schulleiterin Monika Greschuchna betonte, wie wichtig die Partner aus der Wirtschaft für die beruflichen Entscheidungsprozesse der Schüler sind. Viele Netzwerkteilnehmer waren überrascht über das bestehende vielfältige Angebot der Schule.

Anschließend nutzten die Vertreter der Betriebe einerseits die Gelegenheit, Fragen zum bestehenden Konzept zu stellen, andererseits nannten Sie auch konkrete Punkte, die aus Firmensicht an der Schule im Rahmen der Berufsorientierung umgesetzt werden sollten. Schulen sollten so beispielsweise ihre Schülerinnen und Schüler verstärkt auf die Vielfalt des Handwerks und die sich dort bietenden Weiterbildungsmöglichkeiten hinweisen. Außerdem wünschten sich die Firmenvertreter eine bessere Absprache und eine frühere Bekanntgabe der Praktikumszeiträume der verschiedenen Schulen im Kreisgebiet. Weiterhin vereinbarte man den regelmäßigen Austausch freier Praktikums- und Ausbildungsplätze mit der Verpflichtung der Schule, diese direkt an ihre Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Besonders wichtig dabei ist es, dass die Schule zukünftig auch ihren Schülern die zuständigen Ansprechpartner der Betriebe mitteilen wird. Gemeinsam soll im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nohfelden eine Berufsmesse mit regionalem Schwerpunkt an der Schule durchgeführt werden. Erste Termine zur Vorbereitung dieser Messe wurden vereinbart.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich dieses Netzwerktreffen regelmäßig wiederholen solle und dass die Zusammenarbeit kontinuierlich ausgebaut werden müsse. Schule und Betriebe sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass Schülerinnen und Schüler die ihren Interessen entsprechenden Berufe kennen lernen können. Alle können so von diesem Netzwerk profitieren: Die Schüler finden den Beruf, der ihn Spaß machen wird, die Schule kann durch den Input der Betriebe ihr Berufsorientierungskonzept weiterentwickeln und die Betriebe bekommen die Möglichkeit, ihren potentiellen Nachwuchs frühzeitig kennen zu lernen.

Über weitere interessierte Betriebe, die sich am Netzwerk beteiligen möchten, freut sich die Schule. Kontakt: j.friedrichthou-shalt-not-spamgesnohfelden.de

Exzellentes MINT-Profil für Gymnasium am Stefansberg

Als eine von 24 neuen Schulen gelang es dem Merziger Gymnasium am Stefansberg in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen zu werden. Insgesamt 36 Schulen hatten sich in diesem Jahr bundesweit um die Aufnahme beworben. "Mit der Zertifizierung als MINT-EC-Schule wurden die Anstrengungen, Initiativen und Leistungen unserer Schulgemeinschaft im Bereich der Mathemtik, Naturwissenschaft und Informatik nunmehr auch ganz offiziell und von unabhängiger Seite gewürdigt und ausgezeichnet.“ So kommentierte Schulleiter Albert Ehl die Nachricht, dass das GaS in das nationale MINT-EC Schulnetzwerk aufgenommen wurde. Gleichzeitig verwies Ehl darauf, dass es immer wichtiger wird, die Schüler gerade im MINT-Bereich auf hohem Niveau auf Studium und Beruf vorzubereiten. Die nun verliehene Zertifizierung belegt aus Sicht des Schulleiters, dass dies am Stefansberg-Gymnasium in hervorragender Weise gelingt.

Eine MINT-EC-Schule zu sein bedeutet, dass die Schule ein hervorragendes MINT-Profil aufweist. Dazu gehören Leistungskurse, bzw. je nach Bundesland äquivalente Angebote, in allen MINT-Fächern, die gezielte Förderung von Schülerinnen und Schülern in Spitze und Breite, Möglichkeiten zu experimentell-forschendem Lernen sowie Kooperationen mit regionalen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen und die Teilnahme an renommierten Wettbewerben wie Jugend forscht.